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"Lokalderby mal anders: Ein griechischer Zeitungsreport"
(ein Bericht von
Tribun Michelus B., SV Kulmainulus)
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Wer gedacht hätte die Abschlussfeier der Olympischen Spiele in Athen wären eine große Show gewesen der sah sich getäuscht hinsichtlich der Jubelfeier der Fangemeinschaft des Glorreichen SV Kulmainulus. (siehe Anhang). Ein nunmehr zum dritten Mal stattfindender Kampf
zweier altrömischer Völker, sprich des schier unbezwingbaren SV
Kulmainus ( lat. unschlagbarus SV Kulmainulus ) und dem ewig unterlegenem
Kemnatha ( lat. Stodweiherus trinkus immer verlierus Punktelieferantus
SVSW Kemnathus) endete wie bereits schon im vergangenem Zeitjahr mit einem
überragendem Sieg des heroischem SV Kulmainus. Nach dem Füllen der Arena mit fast allen Bewohnern der
Provinz Kulmainus und einer kleinen Schar Kemnathanern begann der
ungleiche Kampf zwischen gut und nicht so gut ( lat. hiros und lusers ) in
der Arena zu Kemnathos. Ein Gespann aus 3 schwarzen Frankoniern bewachte
den Kampf von der Mitte und den zwei Seitenfronten aus für die Dauer
desselben. Es konnte über die 3 Schwarzen keinerlei Informationen
eingeholt werden, da es über Frankonien keinerlei Aufzeichnungen gibt.
(Zitat Frankonier Wowereit : „Das ist auch gut so“). Der Gladiator Braunus musste mit seinem am Vorabend
erzielten Trinkergebnis nicht sehr zufrieden gewesen sein, da er bis 5.30
Uhr daran gearbeitet hatte um es zu vollenden. Dieses beflügelte ihn so
sehr, dass er mit seinem Gegner, der aus der weit entfernten Provinz
Chechus angereist war, im Spurtkampf stets überlegen war. Ein auf der Außenbahn
ausgetragenes „Geh“-Duell wurde von Braunus in der 6min. nach Beginnus
mit einem zweifach geschleuderten rechtem Beinschuss geradewegs ins
Kemnathaner Tor abgeschlossen. Auch der ebenfalls aus der Provinz
Chechus gekommene Torwärter war hinsichtlich der enormen Geschwindigkeit
des Duells irritiert und lies den Altlederball äußerst teilnahmslos
passieren. |
Auch der Jung-Gladiator Lehnerus, der in einem bereits
zurückliegenden Kampf schwer am Sprachorgan verletzt wurde, (( dies ihn
aber nicht davon abhielt ein besonders schnelles, nicht immer fahrbereites
Wagengefährt von Kotlarus zu erwerben )) behielt wie immer die Übersicht
und zielte mit seinem Feinjustiertem Bein über den sich noch immer nicht
erholten Chechus Torwartus genau ins Gehäuse der Kemnathaner. Dies
geschah in der 18 min. nach Beginnus. Eine eigentlich nicht in den Geschichtsbüchern erwähnenswerte
Nachlassfase um die 33min. nach Beginnus, kam ein Gladiatorenschüler des
Gegners ( Parinanus ), wiederum aus der für Kulmainuser nicht so
bekannten Provinz Chechus, mit einem für ihn unbekannten Teil
seines Kopfes zu einer niemals geglaubten Ergebnisverengung für die
zahlenmäßig unterlegene Kemnathaner Zuschauer- Unterschicht. Nachdem der allseits mächtige und allwissende Winfriedus Hüberus Cäsar in einer von den Frankoniern gepfiffenen Kampfpause den seinem Gegner laufstilistisch weit überlegenen Gladiator Braunus wegen Unterbierus durch den Überriesigen Ewaldus Bauerus ersetzte, schien die Gegenwehr der Kemnathaner gebrochen zu sein. Ein sich auf dem vorderen Bereich eines Wagenteils oftmals befindlichem Klein-Manus Grienerus sorgte in der Arena, die sich voll im Griff der Kulmaineruser Oberschicht befand, für einen weiteren Jubelsturm. Ein eher Schläfriger Sololauf des winzig wirkenden Marius Sokolus ( lat. Koloss von Oberwappenöstos) ca. 53min. nach Beginnus und ein nicht äußerst prezieser Flankenball des Gladiators Sokolus, erreichte den von zahlreichen Kemnathanern umzingelten Klein-Grienerus nur mit letztem Einsatz desselben.
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Ein „Hauben“mässiger Kopfstoss vorbei am Auswärtigem
Torwärter genau in den Winkel der horizontal und vertikal angeordneten
Torstangen brachte das Kolosseum schier zum brodeln. Der vierte aus der
Provinz Chechus kommende Mitstreiter ( Vlcekus ) in den Reihen der
Kemnathaner wurde wahrscheinlich absichtlich frei vor dem Hühnehaften
Torwärter des Glorreichen SV Kulmainus Sebastianus Stösserus stehen
gelassen. Dies irritierte Vlcekus dermaßen das er sogleich das Spielgerät
in der 67min. nach Beginnus dem Hünen Strösserus ins sonst Wohlgehütete
Tor hineingleiten lies. Winfriedus Hüberus Cäsar war es abermals
der den im Kampf verletztem Gladiator Sokolus zu einer Pause bewegen
konnte. Daraufhin folgte der wahrscheinlich geschichtsträchtigste Vorgang
der Neuzeit. Ein aus der Provinz Babylon stammender Krieger und
Mitstreiter für den Glorreichen SV Kulmainus, Markustus Bayerlinus (lat.
Spielerus latinus Jahrus) wurde dem Spiel hinzugefügt. Letztendlich war es ihm und dem unbändigem Willen der
Kulmainuser Gladiatoren zu verdanken, dass der Kampf mit einem gewiss bis
in die Glüherzeit nie vergessenen Tor durch Pate-Manus Grienerus (erzielt
für Bruder-Kind Niklasus Sabinus Chrisus Grienerus) endete. Dies geschah
in der 85min. nach Beginnus. Eine vergleichbare Auseinandersetzung wird es nie mehr
geben. Obgleich der glorreiche SV Kulmain einen „Handschuwurf „ der
Kemnathaner liebend gerne im nächsten Zeitjahr annehmen würde. Dies zu
entscheiden obliegt den Senatoren Sollfrankus, Schmidus, Albanus Rambus
und Hufnagelus. Mit Kaiserlichen Grüßen Tribun Michelus B.
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